Marseille (AFP) Der Betrugsprozess zum weltweiten Skandal um die Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP geht seinem Ende entgegen: Die Staatsanwaltschaft begann am Dienstag mit ihren Plädoyers und warf PIP-Firmengründer Jean-Claude Mas "schwere Täuschung und Betrug" vor. "Es geht hier um ein System massiven Betrugs zum Schaden von tausenden Frauen, eine Täuschung, wie man sie selten gesehen hat", sagte Vize-Staatsanwalt Ludovic Leclerc vor dem Gericht im südfranzösischen Marseille. Für die Angeklagten sei "das Geld vor die Gesundheit anderer" gegangen.