Karlsruhe (AFP) Der Internetkonzern Google muss in seiner Suchmaschine auf Aufforderung bestimmte Wortkombinationen unterdrücken, wenn dadurch die Persönlichkeitsrechte Betroffener verletzt werden. Das entschied am Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe im Fall eines Unternehmers aus Speyer. Google muss automatisch erzeugte Wortkombinationen von diskriminierender Art aber nur dann unterbinden, wenn das Unternehmen dazu von den Betroffenen aufgefordert wird ((Az: VI ZR 269/12). Eine vergleichbare Klage der früheren Präsidentengattin Bettina Wulff ist vor dem Landgericht Hamburg anhängig.