Karlsruhe (Deutschland) (AFP) Die rechtsextreme NPD erhält vorerst weiter staatliche Parteienunterstützung. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Dienstag entschied, darf die Bundestagsverwaltung die für den 15. Mai und 15. August anstehenden Abschlagszahlungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro nicht mit Rückforderungen wegen des fehlerhaften Rechenschaftsberichts der Partei für das Jahr 2007 verrechnen (Az: 2 BvR 547/13). Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht in der einstweiligen Anordnung jedoch "keine Vorentscheidung zugunsten der NPD".