Brüssel (dpa) - Nach langem Tauziehen will die Europäische Union den Weg für Steuerverhandlungen mit Nicht-EU-Staaten wie der Schweiz und Monaco freimachen. Diese wichtigen Finanzzentren sollen bei der geplanten Verschärfung der EU-Zinsbesteuerung mitziehen - damit werden weitere Steuerschlupflöcher geschlossen. Sie gehe davon aus, dass ihr Land deblockieren könne, sagte Österreichs Finanzministerin Maria Fekter in Brüssel am Rande von Beratungen. Auch Luxemburg signalisierte Zustimmung. Die meisten EU-Staaten tauschen jetzt schon Bankdaten über Zinseinkünfte von EU-Ausländern aus.