Frankfurt/Main (dpa) - Dynamo Dresden bleibt in der kommenden Saison vom DFB-Pokal ausgeschlossen.

Das Ständige neutrale Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen wies die Klage des Fußball-Zweitligisten gegen das Strafmaß ab. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Damit bestätigte das dreiköpfige Gremium auf seiner nicht-öffentlichen Sitzung in Frankfurt am Main die vorangegangen Urteile des DFB-Bundesgerichts vom 7. März 2013 und des DFB-Sportgerichts vom 10. Dezember 2012. "Der Ausschluss Dresdens ist rechtmäßig erfolgt", erklärte der Vorsitzende des Schiedsgerichts, Udo Steiner.

Die Dresdener werden für die Vorkommnisse beim DFB-Pokal-Spiel zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden am 31. Oktober 2012 bestraft. Bei der Partie hatte die Polizei insgesamt 41 Straftaten verzeichnet. Es gab neun Verletzte und drei Festnahmen.

Schon 2011 war Dynamo wegen Ausschreitungen beim Spiel in Dortmund vom Cup-Wettbewerb 2012/13 ausgeschlossen worden. Damals war das Urteil aber in eine Strafe von 100 000 Euro und einem Geisterspiel in der 2. Liga umgewandelt worden. Der nun endgültige Ausschluss vom DFB-Pokal trifft den vom Abstieg bedrohten Zweitligisten besonders in finanzieller Hinsicht hart.

DFB-Mitteilung