Malmö (dpa) - Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Malmö wird es ernst - und das wie immer mit völlig unernsten Kostümen, Popsongs höchst unterschiedlicher Qualität sowie Optimismus im deutschen Lager.

Bei der ersten öffentlichen Probe vor knapp 11 000 Zuschauern in der "Friends Arena" sorgte vor allem Who See als Vertreter Montenegros mit einem Astronautenanzug für Staunen und Heiterkeit.

Die Hip-Hopper gehören zu 16 Kandidaten, die am heutigen Dienstag (21.00 Uhr) beim ersten Halbfinal-Durchgang um zehn Plätze beim Finale am Samstag konkurrieren. Als Favoriten gilt die Dänin Emmelie de Forest in wallendem Gewand vor romantisch flackernden Feuersäulen.

Die deutschen Vertreter Cascada mit Sängerin Natalie Horler können derweil noch in Ruhe proben: Ihr Land ist automatisch für das Finale qualifiziert. Nach der ersten Kostümprobe befanden Beobachter recht einhellig: Gute Aussichten für Deutschland.

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