Bagdad (dpa) - Nach der blutigen Terrorwelle ist die Lage im Irak angespannt. Extremisten töteten heute zehn Menschen. Bei einem Gefecht zwischen der Polizei und Kämpfern eines sunnitischen Stammes in der westlichen Anbar-Provinz wurden zudem zwei Kämpfer getötet. Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi forderte die Regierung auf, Schwachstellen im Sicherheitsapparat zu identifizieren. Der Leiter der UN-Mission im Irak, Martin Kobler, appellierte an die Politiker der schiitischen und sunnitischen Parteien, das Blutvergießen zu beenden und die Bürger zu schützen.