Mainz (Deutschland) (AFP) Das Trio der NSU-Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe hat sich der ARD zufolge bereits vor dem ersten Mord im Jahr 2000 im Visier der deutschen Sicherheitsbehörden befunden. Die Sendung "Report Mainz" berichtete am Dienstag in einer Vorabmeldung über ein Geheimdokument des sächsischen Landesamts für Verfassungsschutz vom 28. April 2000. Darin heißt es demnach, das Vorgehen des Trios ähnele "der Strategie terroristischer Gruppen, die durch Arbeitsteilung einen gemeinsamen Zweck verfolgen".