München (dpa) - Die europäische Luftverkehrsindustrie steht einer Studie zufolge weiterhin unter starkem Druck. Neben der Schuldenkrise setzen demnach preissensiblere Verbraucher, stärkere Konkurrenz durch Billigflieger und vom arabischen Golf sowie strengere Gesetze den Airlines und Flughäfen zu.

Das geht aus einer am Dienstag in München veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Roland Berger hervor. Wegen der bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen rechneten die befragten Manager aber mit einer leicht besseren Geschäftslage als 2012. Das größte Risiko sehen sie in wieder steigenden Kerosinpreisen. Übernahmen stünden derzeit weniger an.