Mexiko-Stadt (Mexiko) (AFP) Beim Bau einer Wasserleitung haben Dorfbewohner im Südwesten Mexikos die Statue eines Ballspielers aus Zeiten vor der Kolonialherrschaft entdeckt. Die 1,65 Meter große Figur eines krummbeinigen Ballspielers mit gekreuzten Armen stamme aus prä-hispanischer Zeit und sei womöglich über 1000 Jahre alt, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte am Montag (Ortszeit) mit. Der Ballspieler hatte demnach einen Spalthieb im Nacken, als sei er geköpft worden. Dies deute auf ein Ritual hin, bei dem Figuren als Opfergaben symbolisch "getötet" wurden.