Berlin (dpa) - Anleger von geschlossenen Fonds werden nur unzureichend über Chancen, Risiken und Kosten informiert. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest und des Bundesverbands der Verbraucherzentralen.

"Viele juristische Wortfloskeln, wenig Informationen, die Inhalte sind viel zu allgemein gehalten, Geschäftsrisiken werden nur vage beschrieben", sagte Studienleiter Stephan Kühnlenz am Dienstag in Berlin.

Die Verbraucherschützer hatten 24 Vermögensanlage-Informationsblätter für geschlossene Fonds - etwa für Immobilien oder Schiffe - und andere Finanzprodukte unter die Lupe genommen, wie sie seit knapp einem Jahr vorgeschrieben sind.