Kabul (AFP) Das Zentrum von Kabul ist am Freitag von einem Selbstmordanschlag erschüttert worden - gefolgt von einer Schießerei zwischen Polizisten und einer Taliban-Gruppe. Wie die Polizei und Augenzeugen weiter mitteilten, verschanzten sich die Taliban in einem Gebäude, in dem Ausländer vermutet wurden. Norwegische Spezialkräfte kamen ihren afghanischen Kollegen zu Hilfe und umstellten das Gebäude, wie ein AFP-Fotograf berichtete. In dem Gebäude sind unter anderem die Büros der Internationalen Organisation für Migration (IOM) untergebracht. Eine ausländische IOM-Mitarbeiterin wurde nach Angaben eines Sprechers der UN-Organisation schwer verletzt. Drei nepalesische Sicherheitsleute erlitten demnach leichte Verletzungen.