Paris (AFP) Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat bekräftigt, sich bei den Beratungen über das EU-Waffenembargo gegen Syrien am kommenden Montag in Brüssel für eine einheitliche EU-Linie einsetzen zu wollen. Deutschland werde sich bei den Beratungen bemühen, "eine Brücke zu bauen, eine gemeinsame Lösung zu ermöglichen", sagte Westerwelle am Freitag nach einem Treffen mit Frankreichs Außenminister Laurent Fabius. "Das Schlechteste wäre, ein Signal der Uneinigkeit" Europas nach Syrien zu schicken. Dies würde beim "Regime" von Syriens Machthaber Baschar al-Assad "viel Freude auslösen".