Köln (SID) - Am Samstag jährt sich zum 25. Mal die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Bundesliga-Übertragungsrechte erstmals an einen privaten TV-Anbieter zu vergeben. Der zum Bertelsmann-Konzern zählende Sportvermarkter Ufa bekam für drei Jahre die Bundesliga-Senderechte. Rund 69 Millionen Euro (135 Millionen Mark) kosteten damals die Lizenzrechte. Der Kölner Sender RTL plus mit Frontmann Ulli Potofski durfte fortan Bundesliga-Fußball übertragen.

Inzwischen sind die Summen für die Bundesliga-TV-Rechte deutlich noch oben geschnellt. Der neue Vierjahresvertrag ab der Saison 2013/2014 bringt der Deutschen Fußball Liga (DFL) 2,511 Milliarden und durchschnittlich 628 Millionen Euro per annum. Das sind 52 Prozent mehr als der vorherige Kontrakt durchschnittlich garantiert hatte (412 Millionen Euro).

Alleine der Pay-TV-Sender Sky Deutschland lässt sich die TV-Rechte ab 2013 jährlich 485 Millionen Euro kosten. Inzwischen sitzen allerdings auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD (Sportschau sowie 3. Programme) und ZDF (Aktuelles Sportstudio) längst wieder mit im Boot und dürfen Zusammenfassungen von den Bundesligaspielen senden.