Tel Aviv (AFP) Nach dem Ausschluss zahlreicher Politiker von der bevorstehenden Präsidentschaftswahl im Iran hat US-Außenminister John Kerry das Verfahren als intransparent kritisiert. Jeder müsse sich darüber wundern, dass im Iran ein nicht aus Wahlen hervorgegangener Wächterrat "hunderte von potentiellen Kandidaten auf Grundlage unklarer Kriterien" ausgeschlossen habe, sagte Kerry am Freitag bei einem Besuch in Tel Aviv. "Der Mangel an Transparenz macht es sehr unwahrscheinlich, dass die Kandidatenliste einerseits den breiten Willen des iranischen Volkes repräsentiert und andererseits einen Wandel darstellt", bemängelte der US-Chefdiplomat.