Paris (AFP) In Paris ist die richterliche Befragung der IWF-Chefin Christine Lagarde wegen einer Finanzaffäre aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin fortgesetzt worden. Die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) traf am Freitagmorgen am Gerichtshof der Republik in der französischen Hauptstadt ein. Fragen wartender Journalisten beantwortete sie nicht. Lagarde war bereits am Donnerstag zwölf Stunden lang zu umstrittenen staatlichen Entschädigungszahlungen an den Geschäftsmann Bernard Tapie nach dem Verkauf des deutschen Sportartikelherstellers Adidas im Jahr 1993 befragt worden.