Paris (SID) - Trotz der Verbannung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) ab den Sommerspielen 2020, sieht der neue Präsident des Ringer-Weltverbandes FILA, Nenad Lalovic, gute Chancen, dass der Sport ins olympische Programm zurückkehrt. "Wir haben Reformen auf den Weg gebracht. Die müssen wir nutzen, um uns unseren Platz zurückzuholen", sagte Lalovic der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der Serbe ist Nachfolger des Schweizers Raphael Martinetti, der nach der IOC-Entscheidung im Februar zurückgetreten war.

Am kommenden Mittwoch tagt das Executive Board des IOC im russischen St. Petersburg, um über die acht Sportarten zu beraten, die man den Mitgliedern bei der Session im September in Buenos Aires (Argentinien) für künftige Spiele vorschlagen will. Die FILA wird ihre Reformen in Russland präsentieren. "Ich bin sehr zuversichtlich. Ich glaube, dass wir Erfolg haben werden, aber natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass man verliert", sagte Lalovic.