Hannover (dpa) - AWD-Gründer Carsten Maschmeyer hat mit der Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 2,9 Millionen Euro ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover abgewendet. Es habe der Verdacht bestanden, dass Maschmeyer gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen habe, sagte ein Sprecher.

Einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge hatte der Unternehmer ein Aktienpaket des AWD-Konkurrenten MLP besessen, ohne dies gemeldet zu haben. Die aufgrund einer Anzeige der Finanzaufsicht Bafin eingeleiteten Ermittlungen seien bereits im Januar eingestellt worden.

Die von Maschmeyer gezahlten 2,9 Millionen Euro seien zum Teil an eine wohltätige Organisation gegangen.