Stuttgart (dpa) - Von der Mutter des Amokläufers von Winnenden wird Schadenersatz- und Schmerzensgeld in Millionenhöhe gefordert.
Stadt und Hinterbliebene begründen das damit, dass die Frau ihre Aufsichtspflicht verletzt habe. Unberechtigt nennt der Anwalt der Mutter die Forderungen. Lange hatten sich die Vorwürfe nur gegen den Vater von Tim K. gerichtet, weil er die Tatwaffe unverschlossen im Schlafzimmerschrank aufbewahrt hatte. Sein Sohn hatte damit im März 2009 15 Menschen und sich selbst erschossen und 14 Menschen verletzt.