Köln (SID) - Michael Evers ist einstimmig für vier weitere Jahre als Präsident der Deutschen Volleyball Liga (DVL) bestätigt worden. Das teilte die DVL nach der Bundesligaversammlung am Samstag mit. Zudem haben die Vereine mit breiter Mehrheit den Masterplan für die Entwicklung der Bundesligen auf den Weg gebracht.

"Es liegt an uns, den Volleyballsport in Deutschland und die Volleyball-Bundesligen zu entwickeln. Wir müssen bereit sein, hart dafür zu arbeiten und mutige, mitunter auch schmerzhafte Entscheidungen zu treffen", sagte Evers und fügte an: "In der Professionalisierung unserer Vereine entscheidet sich, wie stark Volleyball zukünftig aufgestellt sein wird. Ob Vermarktung, PR-Arbeit oder Management - wir müssen uns personell in den Klubs breiter aufstellen, um zu den anderen Ballsportarten aufzuschließen." Ein zentrales Ziel des Masterplans sei es, die Vermarktungsperspektiven für die Vereine und die Liga zu stärken.

In drei Stufen bis zur Saison 2015/16 sollen die DVL-Mitgliedsvereine ihr Beitragsvolumen um rund 270.000 Euro auf insgesamt 650.000 Euro jährlich steigern. Mit diesen Mitteln soll kurzfristig die Mitarbeiterzahl des DVL-Centers erhöht, das Service- und Dienstleistungsangebot ausgebaut und die Vermarktung angeschoben werden. Ebenso wurde ein Stufenplan beschlossen, der die Durchlässigkeit zwischen den Ligen verbessern soll. Die Lizenzierungsvoraussetzungen werden zukünftig nicht allein an die Spielklasse, sondern auch an die Dauer der Ligazugehörigkeit gekoppelt.