Düsseldorf/Berlin (dpa) - Zum Elektromobilitätsgipfel der Bundesregierung hat Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) Zuverlässigkeit von der Industrie eingefordert.

"Unsere Ziele bei der Elektromobilität werden wir aber letztlich nur erreichen, wenn die Industrie ihre Zusagen einhält", sagte Rösler der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montag). Neue Fahrzeugmodelle mit elektrischem Antrieb müssten, wie zugesagt, zügig auf den Markt gebracht werden.

"Zugleich hat die Industrie angekündigt, 17 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben in Deutschland zu investieren. Dabei muss es bleiben."

Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehrere Bundesminister und Top-Manager der Autoindustrie treffen sich am heutigen Montag in Berlin zu einer Konferenz zur Elektromobilität. Bei der Zukunftstechnologie gibt es derzeit noch viele Probleme. So sind Elektroautos angesichts der hohen Batteriekosten noch viel teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb. Die Bundesregierung hat zum Ziel, dass bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen rollen. 2012 wurden aber nur knapp 3000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Kaufprämien lehnt die Bundesregierung ab.