Bangkok (AFP) Die birmanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat die Diskriminierung der muslimischen Volksgruppe der Rohingya kritisiert. Es sei "nicht gut" und "nicht mit den Menschenrechten vereinbar", wenn den Rohingya das Recht auf mehr als zwei Kinder verweigert werde, sagte Suu Kyi am Montag vor Journalisten in Rangun. Die Behörden zweier Städte im Bundesstaat Rakhine hatten am Sonntag eine Regelung bekräftigt, nach der bei Rohingya nur zwei Kinder akzeptiert werden.