Paris (AFP) In Paris ist es nach einer Massenkundgebung gegen die Einführung der Homo-Ehe in Frankreich zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hunderte Randalierer lieferten sich am Sonntagabend zwei Stunden lang auf dem Platz vor dem Invalidendom Auseinandersetzungen mit der Polizei, unter anderem griffen sie die Beamten mit Flaschen, Steinen, Eisenstangen und Rauchbomben an und skandierten "Frankreich den Franzosen" und "Diktatur der Sozialisten". Nach Angaben der Sicherheitskräfte gab es sechs Leichtverletzte: vier Polizisten, ein Demonstrant sowie ein AFP-Fotograf. Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen. Innenminister Manuel Valls machte rechtsextreme Gruppierungen für die Gewalt verantwortlich.