Miami (dpa) - Das Spektakel deutsches Champions-League-Finale ist Geschichte. Jetzt muss die Fußball-Nationalmannschaft ohne die Hauptdarsteller des FC Bayern und von Borussia Dortmund in Florida gegen Ecuador ran.

Der Gegner ist besser als sein Ruf, rangiert auf Rang zehn der Weltrangliste. "Ecuador ist ein stärkerer Gegner", betonte Löw in Richtung der beiden Länderspiele am Mittwoch in Boca Raton und vier Tage später in Washington gegen die Gastgeber: "Aber die Bedeutung des USA-Spiels ist höher."

Löw weiß um die komplizierte Aufgabe im FAU-Stadion in Boca Raton, in dem es weder für Spieler noch für Zuschauer einen Schutz gegen die knallende Sonne oder vorausgesagte Gewitter gibt. Die Anstoßzeit um 14.30 Uhr Ortszeit hat das Fernsehen diktiert, um zur deutschen Prime Time möglichst viele Zuschauer vor die TV-Geräten zu locken. Dafür füllt der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der sich die nationalen Fernsehrechte für beide Spiele der USA-Tournee gesichert hat, auch seine Kasse. Rund acht Millionen Euro kassiert der Verband für die Übertragung der beiden Testländerspiele abzüglich der Produktionskosten für das TV-Signal.

"Von einer Resterampe zu sprechen, ist respektlos gegenüber den Jungs, die hier sind", sagte Lukas Podolski zur Personallage.