Bonn (dpa) - Die Wirtschaftskrise hat die Freunde von Korn, Likör und Cognac in Deutschland unbeeindruckt gelassen.

Wie in den Jahren zuvor tranken sie 2012 knapp 700 Millionen 0,7-Liter-Flaschen an Hochprozentigem, wie der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie (BSI) am Montag in Bonn mitteilte.

Der Pro-Kopf-Konsum blieb seit 2009 damit konstant bei 5,4 Litern. Besonders gern greifen die Deutschen zum "Klaren" (fast 40 Prozent des Absatzes), aber Rum, Wodka, Whisky und Grappa holen auf.

Großer Gewinner ist dabei stets der Fiskus: Vom Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden Euro kassierte der Staat nach Verbandsangaben allein 2,1 Milliarden Euro an Branntweinsteuer.

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