Jerusalem (AFP) Beim zweiten Tag einer landesweiten Zivilschutzübung hat Israel den Fall eines großangelegten Raketenangriffs geprobt. Mit der Übung solle die Bevölkerung insbesondere "für einen Angriff mit hunderten Raketen am Tag", die teils mit Chemiewaffen bestückt seien, vorbereitet werden, sagte der für die Verteidigung zuständige General Ejal Eisenberg am Montag. Bei der Übung der Rettungsabläufe würden insbesondere die Lehren aus dem zweiten Libanon-Krieg berücksichtigt, sagte Eisenberg mit Blick auf den Konflikt gegen die libanesische Hisbollah-Miliz im Sommer 2006.