Berlin (dpa) - Deutsche Rüstungsunternehmen verdienen nach einem Zeitungsbericht am Export von Kleinwaffen so gut wie nie in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten. Der Wert der 2012 genehmigten Ausfuhren sei mit 76,15 Millionen Euro doppelt so hoch gewesen wie im Vorjahr. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Unter Kleinwaffen fasst die Regierung Maschinenpistolen, Maschinengewehre sowie voll- und halbautomatische Waffen. Deren Export ist international besonders umstritten, weil ihnen, verglichen mit schweren Waffen, weltweit mit Abstand die meisten Menschen zum Opfer fallen.