Berlin (dpa) - Die SPD wirft Kanzlerin Angela Merkel vor, für die Integration von Zuwanderern zu wenig und das Falsche zu tun. Viele Migranten lebten in Armut und hätten schlechtere Bildungschancen, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig vor dem Integrationsgipfel im Kanzleramt im ZDF. Die Einführung eines Betreuungsgelds für Eltern, die ihre Kleinkinder in Eigenregie betreuen, halte aber Kinder von den Kitas fern. Dies schade Zuwandererkindern besonders, weil gerade für sie Sprachförderung wichtig sei.