Berlin (dpa) - Die meisten Autos schlucken deutlich mehr Kraftstoff, als die Hersteller versprechen. Im Schnitt liege der wirkliche Verbrauch 25 Prozent über den offiziellen, in Testverfahren ermittelten Angaben. Das ergibt eine Studie des International Council of Clean Transportation. Hauptproblem sei das Testverfahren. Die Hersteller optimierten darin ihre Fahrzeuge, heißt es. Sie verwenden spezielle Schmierstoffe und Reifen, schalten verbrauchsfreundlich und manipulieren die Bremsen, um den Rollwiderstand zu verringern. Die Autohersteller weisen die Vorwürfe zurück.