Berlin (AFP) Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht in Deutschland großen Nachholbedarf bei der Integration von Zuwanderern in den öffentlichen Dienst. Vor dem sechsten Integrationsgipfel am Dienstag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte der OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig der Nachrichtenagentur AFP, Deutschland nehme bei der Integration von Zuwanderern in den öffentlichen Dienst "den Schlussplatz der OECD-Länder ein". Gerade für Zuwandererkinder sei der Zugang zum öffentlichen Dienst aber wichtig. Arbeitsmarktintegration ist einer der Schwerpunkte des Gipfels.