Paris (AFP) Neue synthetische Drogen von teilweise obskurer chemischer Zusammensetzung gewinnen in der EU immer mehr Zulauf. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten jüngsten Jahresbericht der in Lissabon ansässigen EU-Drogenbeobachtungsstelle hervor. Demnach bleibt der Rauschmittelkonsum in den 27 EU-Staaten nach wie vor sehr hoch, auch wenn der Verbrauch von Cannabis und Kokain sowie die Zahl der Heroin-Einsteiger leicht rückläufig erscheinen. Insgesamt scheint sich der heutige Drogenmarkt dem Bericht zufolge weniger auf pflanzliche Rauschgifte zu stützen, die häufig lange Reisen bis Europa zurücklegen müssten.