New York (dpa) - Die Justizbehörden mehrerer Länder haben einen gigantischen Fall von Geldwäsche auffliegen lassen. Im Mittelpunkt steht die Firma Liberty Reserve aus Costa Rica, die laut der Behörden ein internetbasiertes Bezahlsystem betrieben hat. Über dieses seien mehr als 6 Milliarden Dollar aus kriminellen Machenschaften geflossen, erklärte die federführende New Yorker Staatsanwaltschaft.
Liberty Reserve sei "die Bank für die kriminelle Unterwelt" gewesen. Das System habe es Kriminellen auf der ganzen Welt ermöglicht, anonym und nicht nachverfolgbar Finanztransaktionen abzuwickeln.