Erfurt (SID) - Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt hat die finanziellen Ausfälle nach dem verpassten Einzug in den DFB-Pokal offenbar ausgeglichen und fristgerecht die Lizenzunterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht. Die Erfurter hatten in der vergangenen Woche völlig überraschend das Finale des Thüringer Landespokals gegen den Sechstligisten Schott Jena mit 0:1 verloren und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal verpasst.

Da die Einnahmen aus der ersten Pokalrunde fest im Etat eingeplant waren, musste der Klub kurzfristig eine sechsstellige Finanzierungslücke schließen. Unter anderem hatte der Klubvorstand 20 Prozent der Nettogehälter der Spieler im Monat Mai einbehalten.