Teheran (AFP) Der Iran hält in seinem neuen Strafgesetzbuch an der Steingung als Todesstrafe fest, eröffnet den Richtern aber einen Ermessenspielraum. In einer der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorliegenden Neufassung heißt es unter dem entsprechenden Paragraf 225, der Richter könne eine andere Hinrichtungsart bestimmen, "wenn es keine Möglichkeit zur Steinigung gibt". Allerdings muss ein solches Urteil zunächst vom Chef der iranischen Justiz selbst abgesegnet werden. Kritiker beklagen, dass die Steinigung damit auch weiterhin möglich ist.