Frankfurt/Main (dpa) - In Frankfurt haben am Morgen die Proteste des kapitalismuskritischen Bündnisses Blockupy gegen die Sparpolitik in der Finanzkrise begonnen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers versammelten sich an mehreren Orten zwischen 1000 und 1400 Aktivisten, die meisten von ihnen bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Demonstranten sprachen dagegen von rund 2500 Teilnehmern.

"Bisher ist, mal angesehen von einzelnen Aktionen, alles friedlich" sagte ein Polizeisprecher. Die Sicherheitsbehörden hatten den Plaz an der EZB weiträumig abgesperrt. Die Demonstranten hielten Schilder mit Aufschriften wie "EZB - Echt ätzend" hoch und machten lautstark mit Rufen und Trommeln auf sich aufmerksam.

Blockupy plant eine "massenhafte Blockade" der EZB. Die Organisatoren haben auch Aktionen in der Innenstadt und am Flughafen angekündigt. 200 Demonstranten von Blockupy dürfen ab 13.00 Uhr im Terminal des Frankfurter Flughafens gegen Abschiebung demonstrieren.

Dabei müssen sie einer festgelegten Route folgen, wie der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel am Donnerstagabend rechtskräftig entschied. Er wies Beschwerden von Stadt und Blockupy gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts zurück.

Blockupy-Aufruf Demo Flughafen/31.Mai

Demo Blockupy/1.Juni

Hinweise der Polizei zu den Protesttagen