Ludwigshafen/Hongkong (dpa) - Mit milliardenschweren Investitionen will der Chemiekonzern BASF sein Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum ankurbeln.

Das Unternehmen kündigte am Dienstag an, in den kommenden sieben Jahren rund zehn Milliarden Euro in die Region zu investieren. Rund 9000 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen und etwa ein Viertel der weltweiten Forschung des Konzerns dort betrieben werden.

Für das Jahr 2020 peilt BASF in der Region einen Umsatz von 25 Milliarden Euro an. Vom gleichen Jahr an soll auch jährlich eine Milliarde Euro eingespart werden.

Die Region werde in den kommenden Jahren der am schnellsten wachsende Markt für die chemische Industrie bleiben, erklärte Vize-Konzernchef Martin Brudermüller. Als Schwerpunkte der Region nannte er unter anderem China, Malaysia und Indien, aber auch Neuseeland und Australien stehen im Fokus des weltgrößten Chemiekonzerns.

Vorantreiben will die BASF unter anderem ihre Forschung zu Batterien für Elektroautos und zudem weitere Produkte für die Landwirtschaft, den Bergbau und die Wasseraufbereitung entwickeln. Dazu soll die Zahl der Forscher und Entwickler von 800 auf etwa 3500 steigen.

Zurzeit betreibt das Unternehmen mehr als 100 Produktionsstandorte in der Region, darunter im malaysischen Kuantan sowie in Nanjing in China. 2012 setzte die BASF im Raum Asien-Pazifik knapp 11,7 Milliarden Euro um, weltweit waren es 72,1 Milliarden Euro.

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