Berlin (Deutschland) (AFP) Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), hat eine einheitliche Reaktion Europas auf die gewaltsamen Proteste in der Türkei gefordert. "Wir müssen aus Europa den Druck auf die Regierung aufrecht erhalten und sagen: 'Wenn du zu dieser demokratischen Staatengemeinschaft dazugehören willst, kannst du nicht einfach Demonstranten niederknüppeln'", sagte Schulz am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. Wenn die Türkei EU-Mitglied werden wolle, müsse sie demokratische Standards einhalten. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sei dazu "in bestimmten Momenten nicht in der Lage".