Zürich (SID) - Friedensnobelpreisträger Kofi Annan hat bei einem Besuch der FIFA-Zentrale in Zürich den Kampf des Fußball-Weltverbandes gegen Rassismus gelobt. "Ich habe in den letzten Jahren viele Fortschritte gesehen", sagte der frühere UN-Generalsekretär im Gespräch mit fifa.com.

Die FIFA mache deutlich, dass Rassismus auch im Fußball nicht toleriert und jeder dafür zur Verantwortung gezogen werde. Die Minderheit, die für rassistische Vorfälle sorge, solle endlich verstehen, "dass das, was uns verbindet, was wir gemeinsam haben, viel größer ist als das, was uns trennt", betonte der 75-jährige Annan.

Der ghanaische Diplomat hob nach einem Treffen mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter auch die verbindende Kraft des Fußballs hervor. Der Sport bringe sogar Menschen in Konfliktregionen zusammen: "Es ist fantastisch, welchen Beitrag der Fußball leisten kann."