London/Berlin (dpa) - Ein Aussage von Hollywood-Star Michael Douglas (68) über die mögliche Ursache von Kehlkopfkrebs hat für Aufsehen gesorgt.

Sein Sprecher Allen Burry dementierte am Montag, dass der Schauspieler Oralverkehr als Auslöser für seine eigene Erkrankung genannt habe. Die Zeitung "The Guardian", die das Interview veröffentlicht hatte, reagierte mit einem Dementi zum Dementi. Sie stellte einen Audiomitschnitt des Interviews auf ihre Internetseite.

Der Autor Xan Brooks fragte Douglas laut der Zeitung: "Haben Sie im Nachhinein das Gefühl, dass Sie Ihr System überlastet haben? Ihr System mit Drogen, Rauchen, Trinken überlastet?" Darauf antwortete Douglas nach Angaben des "Guardian": "Nein. Nein. Ah, ohne zu speziell werden zu wollen, dieser bestimmte Krebs wird von HPV (Humane Papillomaviren) verursacht, die tatsächlich beim Oralverkehr übertragen werden."

Douglas habe über verschiedene Ursachen von Kehlkopfkrebs gesprochen, so Sprecher Burry. Dabei sei als mögliche Übertragung von Erregern auch Oralsex zur Sprache gekommen. Auf der Webseite der Zeitung heißt es dazu: ""The Guardian" bestreitet den Vorwurf der Täuschung entschieden."

Stellungnahme "The Guardian"

Interview "The Guardian