Köln (SID) - Die beiden schweren Stürze des Spaniers Marc Marquez beim Motorrad-Grand-Prix in Mugello haben Stefan Bradl nachdenklich gemacht. "Natürlich gibt es Situationen, mit denen man respektvoll umgeht", sagte der 23 Jahre alte MotoGP-Pilot aus Zahling im Gespräch mit Servus-TV: "Man hat Angst, sich zu verletzen, ich glaube, das geht den meisten Rennfahrern so - also mir persönlich geht es so." Er stecke deshalb durchaus auch mal zurück: "Es gibt immer wieder Situationen, in denen der Mensch sagt: Jetzt geh ich auf Nummer sicher und will heil da rauskommen."

Das erklärte Ziel des Moto2-Weltmeisters von 2011 ist es, "ganz oben mitzufahren und dann natürlich auch die Weltmeisterschaft. Sonst könnt ich ja daheim bleiben." Es sei nicht einfach, in der Top-Klasse bei den Besten mitzufahren, gab Bradl zu: "Die Erfahrung mache ich gerade. Und ich versuche natürlich alles, um mich jeden Tag zu verbessern und in jedem Rennen etwas dazuzulernen."