Brüssel (dpa) - Die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten beraten heute in Brüssel über Gefahren durch elektronische Angriffe aus dem Internet.

Sie wollen gemeinsame Ziele zur Bekämpfung solcher Gefahren vereinbaren. Dabei soll es Diplomaten zufolge sowohl um den Schutz der militärischen Datennetze als auch um die Verhinderung von Angriffen beispielsweise auf Stromnetze oder Bankdaten gehen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hatte am Wochenende China einer Vielzahl von Computerangriffen auf US-Einrichtungen beschuldigt. Die Minister werden Diplomaten zufolge auch über die Arbeit an einem neuen Bodenüberwachungssystem mit US-Drohnen vom Typ Global Hawk sprechen. Nato-Angaben zufolge hat der Stopp des deutschen Euro Hawk keine Auswirkungen auf das Nato-System.

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