Berlin (dpa) - Der Bundesrechnungshof hat dem Verteidigungsministerium in der "Euro Hawk"-Affäre schwere Vorwürfe gemacht. Sie betreffen aber nur teilweise die Amtszeit von Ressortchef Thomas de Maizière. Die Prüfer kritisieren, dass die Probleme bei dem milliardenschweren Drohnen-Projekt schon lange vor dessen Amtsantritt im März 2011 unterschätzt worden seien. Auch danach sei die Führung des Hauses nicht über das drohende Scheitern informiert worden - bis Anfang 2012.