Berlin (dpa) - Mit einem Geschäftsordnungstrick will die Koalition Verteidigungsminister Thomas de Maizière offenbar Ärger ersparen: Die Opposition will ihn morgen in nichtöffentlichen Bundestagsausschüssen zum gescheiterten Drohnenprojekt "Euro Hawk" befragen. Die Koalition beantragte für den gleichen Tag auch eine sogenannte Aktuelle Stunde im Parlament zur "Verwendung von Drohnentechnik durch die Bundeswehr". Laut Geschäftsordnung des Bundestags müssten Fragen in der sogenannten Fragestunde nicht beantwortet werden, wenn es zum selben Thema noch eine Aktuelle Stunde gibt, so die Unionsfraktion.