München (AFP) Die CSU will sich der vom Bundesverfassungsgericht angemahnten steuerlichen Gleichstellung von Lebenspartnerschaften nicht in den Weg stellen. Der Karlsruher Richterspruch werde "zeitnah umgesetzt und nicht auf den Herbst verschoben", kündigte CSU-Chef Horst Seehofer in der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) an. Er habe sich in der Frage bereits mit der Landesgruppen-Chefin Gerda Hasselfeldt und mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) abgestimmt.