Frankfurt/Main (AFP) Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wird zur Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts in der kommenden Woche zum Aufkauf der Anleihen kriselnder Eurostaaten nicht persönlich erscheinen. Die EZB habe von Deutschlands oberstem Gericht keine Anfrage erhalten, die ihm persönlich gegolten habe, sagte Draghi am Donnerstag nach der Sitzung des Zentralbankrates in Frankfurt am Main. Ziel der Zentralbank sei es deswegen gewesen, einen EZB-Vertreter nach Karlsruhe zu schicken, "der am besten geeignet ist", um den Verfassungsrichtern Auskunft zu geben.