Rom (SID) - Italiens Kampf gegen die Gewalt um und in den Fußball-Stadien trägt anscheinend Früchte. Die Zahl der Ausschreitungen mit Verletzten ist in der vergangenen Serie-A-Saison um 31 Prozent gesunken. Das teilte das italienische Innenministerium mit. Das Resultat sei angesichts des um vier Prozent gestiegenen Zuschauerschnitts in der Serie A beachtenswert, berichtete das Innenministerium.

Die positiven Resultate seien auf die Einführung der sogenannten Fankarte zurückzuführen, die die Fans enger an die eigenen Klubs bindet. Die Regierung werde im Kampf gegen die Gewalt weiterhin eng mit dem Fußballverband und der Liga zusammenarbeiten, hieß es in Rom.

Wichtig sei es auch, für die Modernisierung der Stadien zu sorgen, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Das Kabinett will auch verstärkt Druck auf die Klubs ausüben, damit diese den Einsatz privater Sicherheitskräfte in den Stadien forcieren.