Istanbul (dpa) - Ungeachtet der Proteste hält der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan an einem heftig umstrittenen Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park fest. Zugleich beschuldigte bei einem Besuch in Tunis erneut Linksextremisten, hinter den Protesten zu stecken. Die türkische Polizei hat bei Einsätzen gegen Demonstranten in Istanbul auch elf Ausländer festgenommen, darunter einen Deutschen. Ihnen werde vorgeworfen, sich als Provokateure unter die Protestierer gemischt zu haben, berichteten türkische Zeitungen.