Jerusalem (AFP) Die bevorstehende Baugenehmigung für einen Straßenabschnitt durch ein umstrittenes Gebiet östlich von Jerusalem hat in Israel Kritik ausgelöst. Von Gegnern der israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland würden die auf voller Länge in der Mitte durch eine hohe Mauer getrennten Fahrbahnen bereits "Apartheid-Straße" genannt, berichtete, die Zeitung "Haaretz" (Donnerstagsausgabe). Das knapp 200 Meter lange zentrale Verbindungsstück soll die Anbindung der israelischen Großsiedlung Maale Adumim an andere jüdische Siedlungen im Osten Jerusalems und zugleich den Transit der Palästinenser durch die umstrittene E1-Zone ermöglichen.