Peking (AFP) Die chinesische Justiz hat den Schwager des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo zu elf Jahren Haft verurteilt. Nach Angaben der Verteidigung erklärte ein Gericht in der Hauptstadt Peking Liu Hui am Sonntag des Betrugs im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft für schuldig. Anwalt Mo Shaoping sprach nach dem Urteil von "unzureichenden Beweisen" und nannte die Entscheidung "völlig ungerecht". Er kündigte weitere juristische Schritte an.