Paris (AFP) Nach der Skinhead-Attacke auf einen jungen Antifaschisten in Paris ist gegen den Hauptverdächtigen ein formelles Ermittlungsverfahren wegen Gewaltanwendung mit tödlichen Folgen eingeleitet worden. Der Vorwurf der Tötungsabsicht wurde aber nicht aufrechterhalten, wie am Samstag aus Justizquellen in Paris verlautete. Damit übernahm der Untersuchungsrichter nicht die Sichtweise der Staatsanwaltschaft. Vielmehr ging er davon aus, dass der 20-jährige Skinhead Esteban M. nicht beabsichtigt hatte, den 18-jährigen Clément M. zu töten. Der Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen.